Archiv der Kategorie ‘Feature‘

 
 

Moestwanted Entertainment spendet für Haiti

Haiti

50,- der letzten Gage von DJ Moestwanted gingen an die Erdbebenopfer in Haiti. Ich habe mich entschlossen der Organisation “Ärzte ohne Grenzen” einen Beitrag zu leisten. Die Teams von Ärzte ohne Grenzen in Port-au-Prince arbeiten  unter Hochdruck. Bisher konnten die Mitarbeiter in der haitianischen Hauptstadt mehr als 3.000 Patienten versorgen und 400 Operationen durchführen. Die häufigsten Verletzungen sind offene Brüche, Kopfverletzungen und infizierte Wunden, die Amputationen notwendig machen. Parallel dazu haben weitere Teams von Ärzte ohne Grenzen Orte außerhalb der Hauptstadt erreicht und arbeiten daran, die medizinische Hilfe dorthin auszuweiten.

Auch wenn es nur ein kleiner Betrag ist, hilft dieses Geld den Menschen in Haiti, die im Augenblick wirklich dringend Unterstützung brauchen.

Wer ebenfalls spenden möchte, kann sich auf http://www.aerzte-ohne-grenzen.de informieren.

Nerd & Sexy Start

Ab Dezember 2009 finden die beliebten Nerd & Sexy Parties regelmäßig Samstags im Zimmer statt. Ab heute ist die neue Homepage www.nerdandsexy.com online.
Unter anderem gibts ab sofort die neusten Videos auf youtube.com/nerdandsexy und alle weiteren Infos und Bilder auf myspace.com/wearenerds oder im Facebook auf der NAS Fanpage!

I Love Techno

Am Samstag den 24.10.09 war es soweit, nach langem Warten und schweren Überlegungen welches Acts dieses rießen LineUps man sich ansehen soll, war es soweit. Wir machten uns auf den Weg zum I Love Techno Festival nach Gent (Belgien). Noch Angeschlagen von einer genialen Partynacht im Ritzz Club und wenig Schlaf starten wir ab Mannheim. Den ersten Zwischenstop zum Abendessen machten wir in Brüssel und schauten uns dabei noch einige Sehenswürdigkeiten dieser von uns unterschätzten Stadt an. Sie ist sehenswert! Das von uns am besten empfundene, was man auch definitiv einmal machen sollte, sind die kulinarischen Angebote. In der Innenstadt gibt es Straßen in denen sich unzählig schönen Restaurants aneinander reihen. Dazwischen gibt es jede Menge „Chocolate Houses“ in denen die Belgische Schokolade in Schokoladenbrunnen fließt. Aber genug von Brüssel und Belgischer Kultur, es ging weiter mit dem Trip zur I Love Techno.
In Gent herrschte Ausnahmezustand. Da alle zentralen Hotels ausgebucht waren mussten wir noch ein Stück in der Bahn fahren und trafen auf tausende betrunkene Belgier die schon auf dem Hinweg bestens gelaunt waren und in die Bahn drängten. Nach einigen Fehlversuchen und anstellen an falscher Schlange, haben wir schließlich doch noch den Gästelistenschalter gefunden und es dann um 22 Uhr endlich in das Expo Gelände geschafft.
Den ersten Artist den wir uns angesehen haben waren Buraka Som Sistema und wir waren von der ersten Minute erstaunt über einen wirklich gelungenen Auftritt. Mit zwei Schlagzeugen in der Live Band, Booty Shake Einlagen und gutem DJ Set zwischen den Songs, präsentierte die Band aus Portugal freshen Baile Funk und elektronische Rhythmen afrikanischer Abstammung.
Unsere Bewertung: Top!
Um den zeitgleich im Blue Room spielenden „The Proxy“ nicht zu verpassen gingen wir dann kurz vor Ende der Show rüber und mussten feststellen, dass der erste Headliner tatsächlich schon um 22 Uhr spielte. Der Blue Room war nämlich schon bis zur Eingangsschleuse gefüllt und die Stimmung war dort schon um kurz vor 23 Uhr auf dem Siedepunkt. Nach einer Runde Raven, haben wir es dann geschafft in den vorderen Teil der Halle zu gelangen um DJ A-Trak zu sehen.
A-Track zeigte schon ab dem ersten Song seine Skills und ballerte alle seine Hits und hatte von Anfang an das Publikum bestens im Griff. Mit Tanzeinlage auf dem DJ Pult, einer Menge Hype am Mic und einigen Turntabelism einlagen die auf Großleinwand in die Visuals eingeblendet wurden schaffte er eine hervorragende Stimmung im Blue Room. Zu unserer Freude spielte er auch Tracks von Surkin, da wir diesen leider Zeitgleich im Yellow Room verpassten. Im Nachhinein die definitiv richtige Entscheidung.
Unsere Bewertung: Extrem Fresh!
Nach kurzem Zwischenstop an der Bar und im Foodbereich ging es zurück in unseren Lieblingsfloor um „Crookers“ zu sehen. Zum Glück hatten wir da noch etwas Zeit mitgebracht, denn schon 40 Minuten vor Beginn der Crookers Show gab es einen Einlass Stop im Orange Room. Wir stellten uns in die Reihe und hatten Glück, dass wir diese Gelegenheit ergriffen haben. Was wir nämlich nach dem übertriebenen Crookers Hype noch nicht wussten… Nach ihnen spielten die Bloody Beetroots und da gab es mindestens genau so viele Fans und die Traube der Menschen die in diesen Floor wollten wurde eher größer als kleiner Obwohl wir dann langsam dem Eingang näher kamen.
Pünktlich zum Beginn hatten wir es in den Floor geschafft und waren uns dann im Klaren, dass wir die nächsten 3 Stunden lieber den Floor nicht mehr verlassen sonst wären uns The Bloody Beetroots sicherlich entgangen. Beide Shows waren genau nach unserem Geschmack. Und dem der anderen tausenden Menschen auf dem überfüllten Floor. Die Security hatten das aber ganz gut im Griff mit und so tat dies der Stimmung innen keinen Abbruch und man fand trotzdem noch Platz zum tanzen.
Bei Knobbers und Thunderstruck sind dann wie erwartet alle ausgerastet aber es gab auch überraschungen wie z.B. die Originalversion von Insane in the Membrain worauf das Techno Publikum wie verrückt abfeierte. Man sieht eine eindeutige Tendenz, dass die Leute offener geworden sind für alle Genres vor einigen Jahren vor Mash Up und urban influence in die electronische Musik wäre das auf solch einem Festival wahrscheinlich noch nicht gut angekommen.
Urteil von uns: Gute Hits & gutes Set!
Als The Bloody Beetroots dann an der Reihe waren und mit „Warp“ starteten, war die Halle von vorn bis hinten am Springen. Das war definitiv der Punkt des Festivals wo es am meisten abging. Man weis ja nie was in den anderen Floors parallel grade so abgeht, aber dies konnte man nur schwer übertreffen. Wers nicht glaubt schaut auf YouTube
Urteil: Party Pur! Everybody jump!
Danach waren wir vom stundenlangen Party machen schon leicht müde und gönnten uns noch eine Pause bevor wir zum für uns letzten Act des Abends wieder in den Orange Room wo der Einlassstop mitlerweile wieder aufgehoben wurde gingen. Fake Blood.
Als wir kamen sorgte Fake Blood schon für Stimmung. Der Anfang seines Sets war eher Minimalistischer im Vergleich mit den anderen die vor ihm auf diesem Floor spielten. Jedoch hatte er schnell den perfekten Groove gefunden und sorgte für einen guten Tanzflow was ja immer noch das wichtigste eines guten Sets ist. Auch technisch war er auf einem hohen Level und hat mit mehreren Spuren gemixt. Leider ging der eine oder andere Scratch etwas daneben, Turntabelism sollte Fake Blood lieber lassen, aber wenn ein Fehler passierte, dann auf hohem Niveau.
Urteil: Let’s Dance!
Tracks wie Moombah im Afrojack Remix, Major Lazer – Pon de Floor oder Sonic - C Stickin’ waren die meist gehörten Titel des Abends also ganz nach unserem Geschmack das Ganze. Very Nice! Uns hat es gefallen und wir machten uns in einer wieder überfüllten Bahn in der man den Boden wegen dicht aneinander und aufeinander schlafenden Menschen kaum mehr sah, auf den Heimweg ins Hotel.
Fotos gibt es auf Facebook.
 Moe.